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Privates Sonderpädagogisches Förderzentrum Irschenberg |
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Im Schuljahr 2005/2006 begannen wir in der 4. Klasse mit dem Projekt „Faustlos“.
Dies ist ein Curriculum zur Prävention von aggressivem und gewaltbereitem Verhalten bei Kindern entwickelt von der Uni Heidelberg (Prof. Cierpka).
Ziel ist die primäre Prävention:
Vermindern von aggressivem und impulsivem Verhalten
Aufbau sozialer Kompetenz
Vermittlung altersadäquater prosozialer Kenntnisse und Fähigkeiten bei Impulskontrolle und Umgang mit Ärger und Wut
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Wir kennen die Faust als negatives Bild: „Jemandem weh tun, schlagen, drohen“ |
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Im Gespräch suchen wir nach Möglichkeiten, ohne Faust Konflikte zu lösen. |
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Wir wollen Streitigkeiten eher mit Gefühl und dem Herzen lösen. |
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Wir erarbeiten Gesprächsregeln für “Faustlos“ . |
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Verschiedene Lektionen werden im Kreisgespräch bearbeitet. |
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Gemeinsam besprechen wir zahlreiche Situationen, in denen es zu Streit kommen kann. |
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Wir versuchen im Rollenspiel viele verschiedene Lösungen zu finden und führen sie uns gegenseitig vor. |
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Wichtige Ergebnisse zu jeder Lektion halten wir auf einem Arbeitsblatt fest. |
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„Faustlos“ wurde regelmäßig eine Stunde in der Woche unterrichtet. In der Zeit waren zwei Lehrer in der Klasse, so dass – situationsabhängig - in kleinen Gruppen effektiv gearbeitet werden konnte. Begleitend wurde ein Film dazu erstellt.
Im laufenden Schuljahr arbeiten schon zwei Klassen (DFK 2 und Klasse ILF 3) mit „Faustlos“ – wieder mit einer Doppelbesetzung der Lehrer.
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Angelika Seidl & Ulrich Hummel |
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